Weinliebhaber suchen zwischendurch auch gern einmal nach einer “pikanten” Abwechslung für den Gaumen. Der französische Cuvée Christophe d’Altea von der Familie Varenne eignet sich dafür besonders gut. Er wurde aus den Rebsorten Grenache und Syrah gekeltert und besticht mit einem Aroma von dunklen Waldbeeren und Cassis. Ein Hauch von weißem Pfeffer gibt dem Rotwein das “gewisse Etwas”.
Der opulente 2006er Gigondas Cuvée Christophe d´Altéa passt gut zu Wildgerichten, Lamm und auch zu würzigem Käse.
Der französische Cuvée Christophe d’Altea mit einem Hauch von weißem Pfeffer
Ein prämierter italienischer Rotwein der Sonderklasse
Der Poggio Delle Faine IGT 2004, ein italienischer Rotwein aus Sangiovese- und Cabernet Sauvignon-Trauben, wurde vom Magazin Weinwirtschaft zum “Rotwein des Jahres 2008″ gekürt. Die Jury zeigte sich von dem körperreichen Wein mit einem Bouquet von frischem, vanilligen Holz und reifer Frucht sowie einem Aroma von Schokolade, Kaffee und einem Hauch Leder, beeindruckt.
Der Poggio Delle Faine IGT 2004 reifte ein Jahr in französischen Barriques. Er muss nicht gelangert werden, sondern eignet sich für den sofortigen Genuss.
90 Parker-Punkte für den Nondum Toro Crianza (2004)
Der berühmte und vielbeachtete Weinkritiker schrieb über den Nondum Toro Crianza (Jg. 2004): “Purpurfarben, bietet er ein verlockendes Bouquet von Zedernholz, Lavendel, Veilchen, dunklen Kirschen und Heidelbeeren. Süß, vielschichtig und vollmundig am Gaumen, verbirgt er genügend reifes Tannin um noch einige Jahre Lagerung zu verkraften.”
Bei dem Rotwein handelt es sich um ein Produkt der Familie Vicente García. Der relativ kleine Betrieb legt großen Wert auf eine sorgfältige Ernte und qualitätvolle Weiterverarbeitung der Tinta de Toro-Weintrauben. Sie werden von Hand gelesen, so schnell wie möglich geliefert, sorgfältig verlesen und unter ständiger Temperaturkontrolle vergoren.
Der Nondum wurde erstmals 2003 gekeltert, reift mindestens 24 Monate und verbringt davon 6 Monate im Eichenfass. Der 2004er Jahrgang wurde dann schon als Qualitätswein ausgezeichnet und hat das hohe Lob von “Weinpapst” Parker erhalten. Wie dieser schon anmerkte, kann der Nondum Toro Crianza 2004 noch einige Jahre lagern.
Winterweine - dunkel, würzig und fruchtig
Im Winter steht manch einem Weinliebhaber nicht der Sinn nach einem spritzigen Weißwein, sondern nach einem vollmundigen, edlen und kräftigen Rotwein. Diesem Wunsch entspricht der Online-Weinshop Ebrosia mit seinem Winterwein-Paket.
Alle darin enthaltenen Weine bestechen durch ihren würzigen Geschmack, umschließen die fruchtigen Aromen von Waldfrüchten, roten Kirschen oder schwarzen Johannisbeeren und haben eine dunkel- bis rubinrote Farbe. Genau das richtige für lange Winterabende…
In dem Winterwein-Paket von Ebrosia befinden sich:
1 Flasche Aestus Rosso
1 Flasche Mont Tauch Côtes du Roussillon Villages
1 Flasche Château Montner Cotes du Roussillon Villages
1 Flasche Torrevento Castel del Monte
1 Flasche Abuelo Tadeo Tempranillo
1 Flasche Cape Station Cabernet Sauvignon Merlot
Fränkischer Eiswein “im Trocknen”
Im Dezember bangten schon viele Winzer um ihre Eisweinproduktion im Winter 2008/09, denn es war immer zu warm. Bis Mitte Januar 2009 müssen die Weintrauben im gefrorenen Zustand geerntet werden, sonst ist es zu spät und die Weinbeeren von den Rebstöcken abgefallen. Doch pünktlich zum Ende des Jahres 2008 sanken die Temperaturen auf -7°C und weniger. Die Weinbauern machten sich zu früher Morgenstunde auf den Weg um die wertvollen Weintrauben zu pflücken und schnell weiterzuverarbeiten. Eiswein muss mindestens 125 Grad Öchsle haben - je kälter es ist, umso höher wird der Öchslegrad der gefrorenen Weintrauben. Zu kalt darf es jedoch auch nicht werden, denn die Weinlese erfolgt häufig noch per Hand.
Der Ertrag aus den für Eiswein bestimmten Trauben ist nicht so hoch, als wenn aus ihnen “normaler” Wein hergestellt werden würde. Deshalb ist ein Eiswein auch entsprechend teuer. Eine gute Flasche Eiswein (0,375 l) kannzwischen 65 bis 100 Euro kosten.
Wärmender Glühwein zu Weihnachten
In der Weihnachts- und Winterzeit wird in Deutschland gern heißer, gewürzter Rotwein getrunken - Glühwein.
Das Würzen von Weinen war schon in der Antike üblich, das Erwärmen stammt erst aus späteren Zeiten. Einen ersten Hinweis auf Glühwein fand man in einem römischen Kochbuch, das aus dem ersten Jahrhundert nach Christus stammt. Dort wurde ein Gewürzsud beschrieben, der erhitzt und dann mit Wein verdünnt und verflüssigt wurde.
In Italien trinkt man beispielsweise keinen roten, sondern eher weißen Glühwein. In Hessen und Unterfranken, den traditionellen Apfelweingegenden gibt es auch Apfelglühwein.
Egal ob rot oder weiß - meist werden zum Würzen Zimt, Gewürznelken, Zitronenschale und Sternanis verwendet. Wer den Glühwein selber machen möchte, kann auch zu einer praktischen Gewürzmischung greifen.
Der Süßwein Barolo Chinato von Michele Chiarlo
Der Barolo Chinato aus Italien ist ein Digestif der besonderen Art. Er hat eine bernsteinrote Farbe und ein würziges Aroma von Chinarinde, Kräutern und den Barolotrauben.
Der Barolo gehört zu den besten Rotweinen Italiens - Michele Chiarlo hat es verstanden, aus den rubinroten Edeltrauben einen vollmundigen, komplexen Digestif mit angenehmen, leichten Bitteraroma zu kreiren.
Ein bemerkenswerter Rosé - der “Torrevento Matervitae Bombino Nero Rosato 2007″
Bei dem Torrevento Matervitae Bombino Nero Rosato 2007 stimmt einfach alles: eine herrlich pinke Farbe mit violetten Reflexen, ein zarter Duft nach frischen Erdbeeren und Kirschen zusammen mit einem Hauch von Minze, ein kräftiges und würziges Aroma und am Gaumen exotische Früchte.
Dieser Rosé ist für Weintrinker geeignet, die sich auch einmal gern auf “Neuland” vorwagen und sich nicht allein auf die altbekannten Aromen verlassen wollen. Auch als Geschenk macht sich der Torrevento Matervitae Bombino Nero Rosato gut, denn er ist einfach außergewöhnlich.
Es ist ein feiner, italienischer Rosé, der am besten zu leichter Küche, Suppen und Salaten passt.
Der “Wein des Jahres” von Dallmayr
Zu Weihnachten möchte man sich gern ein “edles Tröpfchen” gönnen und bei dessen Auswahl sicher gehen, dass es dem Anlass angemessen schmeckt. Dafür kann man ruhig auch einmal die Empfehlungen der Wein-Shops beherzigen. Meist steht hinter den Weinbeurteilungen der sichere Geschmack eines Sommeliers und bewanderten Weinkenners.
Der Delikatessen-Versand Dallmayr präsentiert für das Jahr 2008 den 2006er Acquagiusta rosso “Il Viale” Maremma Toscana I.G.T. als “Wein des Jahres”. Der trockene Rotwein aus der Toskana zeichnet sich durch sein fruchtiges Aroma nach schwarzen Beeren sowie eine angenehme Säure aus und begeistert durch seine Intensität.
Der Acquagiusta rosso “Il Viale” Maremma Toscana kann bis 2014 gelagert werden.
Bio-Wein aus Frankreich
Ein erschwinglicher Biowein steht immer höher auf der Präferenzliste der deutschen Weintrinker. Die Weine im Angebot sollen nicht nur preisgünstig, sondern auch strengen Qualitäts- und Inhaltskontrollen unterzogen worden sein. Es gibt zwar bestimmte Qualitätsrichtlinien, die jeder Wein in deutschen Supermarktregalen erfüllen soll - aber viele Weinliebhaber beruhigt das Bio-Siegel noch mehr.
In Frankreich wurden viele Weinhänge auf biologischen Weinanbau umgestellt. Unter anderem auch ein Gebiet zwischen Nimes und Arles, aus dem der 2006er Costieres de Nimes stammt. Der charakterstarke Rotwein aus Trauben von Syrah - und Grenachreben zeichnet sich durch ein Aroma von roten Früchten, das gleichzeitig sehr würzig ist, aus. Eine besondereNote verleiht ein schwaches Pfeilchenaroma.
Der 2006er Costieres de Nimes passt besonders gut zu Fleichgerichten mit Kräuterwürze und reifem Käse.